Division Between the Divine and the Demoniacal - 16 - 02¶
Der Shloka¶
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अहिंसा सत्यमक्रोधस्त्यागः शान्तिरपैशुनम् ।
दया भूतेष्वलोलुप्त्वं मार्दवं ह्रीरचापलम् ॥
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Ahimsā satyam akrodhas tyāgah shāntir apaishunam ।
Dayā bhūteshv aloluptvam mārdavam hrīr achāpalam ॥
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Bedeutung / Zusammenfassung¶
Dieser Vers aus dem 16. Kapitel der Bhagavad Gita listet einige der wichtigsten Eigenschaften auf, die als ‘göttliche Eigenschaften’ (दैवī सṃपत - daivī saṃpat) bezeichnet werden. Diese Tugenden sind nicht nur ethische Richtlinien, sondern auch Zeichen einer entwickelten Seele, die auf dem Pfad der Spiritualität und der Selbstverwirklichung voranschreitet. Sie dienen als grundlegende Merkmale für diejenigen, die ein Leben der Reinheit, Harmonie und des Dienstes führen wollen und die Befreiung von den niederen, ‘dämonischen’ Neigungen anstreben. Die Kultivierung dieser Eigenschaften führt zu innerem Frieden, Selbstbeherrschung und letztlich zur Einheit mit dem Höchsten.
Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Zornlosigkeit, Entsagung, Friede, Nicht-Verleumdung; Mitgefühl mit allen Lebewesen, Genügsamkeit, Milde, Bescheidenheit und Standhaftigkeit.
Dieser Vers zählt zwölf göttliche Eigenschaften auf, die von Menschen mit einer göttlichen Natur besessen werden. Dazu gehören Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Zornlosigkeit, Entsagung, innerer Friede, Vermeidung von Verleumdung, Mitgefühl mit allen Lebewesen, Genügsamkeit, Milde, Bescheidenheit und Standhaftigkeit.
Dieser Vers aus der Bhagavad Gita (Kapitel 16, Vers 2) beschreibt eine Reihe von zwölf erhabenen Eigenschaften, die als Attribute der ‘göttlichen Natur’ (दैवī सṃपत) gelten. Ahimsā, die Gewaltlosigkeit, ist hier als oberstes Prinzip zu verstehen, das jegliches Zufügen von Leid durch Gedanken, Worte und Taten untersagt und stattdessen Freundlichkeit und Wohlwollen fördert. Satyam, die Wahrhaftigkeit, fordert nicht nur das Sprechen der Wahrheit, sondern auch ein Sprechen, das angenehm und wohltuend ist. Akrodha, die Zornlosigkeit, bedeutet die Beherrschung von Wut und die Aufrechterhaltung der Gelassenheit. Tyāga, die Entsagung, steht für das Loslassen von Anhaftungen an weltliche Güter und die Ergebnisse der eigenen Handlungen. Shānti, der Friede, ist ein Zustand innerer Ruhe, unabhängig von äußeren Umständen. Apaishunam, die Nicht-Verleumdung, betont das Vermeiden von übler Nachrede und das Wahren der Ehre anderer. Dayā bhūteshu, das Mitgefühl mit allen Lebewesen, erweitert das Wohlwollen auf alle existierenden Geschöpfe. Aloluptvam, die Genügsamkeit, ist die Freiheit von Gier und übermäßiger Begierde. Mārdavam, die Milde, beschreibt eine sanfte und liebenswürdige Charakterhaltung. Hrīh, die Bescheidenheit oder moralische Scham, ist die innere Scheu, die einen von unrechten Taten abhält. Und schließlich Achāpalam, die Standhaftigkeit, bezeichnet die Festigkeit des Geistes und die Beständigkeit im Handeln, fern von Unruhe oder Wankelmütigkeit. Diese Eigenschaften sind die Merkmale eines Menschen, der auf dem Weg der spirituellen Entwicklung voranschreitet und eine harmonische Existenz führt.
Keine spezifische Geschichte ist direkt mit diesem einzelnen Vers verbunden. Dieser Vers listet die göttlichen Eigenschaften auf, die im 16. Kapitel der Bhagavad Gita als Merkmale derjenigen beschrieben werden, die zu einem göttlichen Leben bestimmt sind. Die Bhagavad Gita selbst ist Teil des Epos Mahabharata, in dem Krishna dem Krieger Arjuna diese tiefgründigen Lehren vermittelt, doch dieser spezielle Vers ist eine Aufzählung von Tugenden und hat keine eigene narrative Erzählung, die isoliert von der Hauptgeschichte steht.
Satz - 1¶
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अहिंसा सत्यमक्रोधस्त्यागः शान्तिरपैशुनम् ।
दया भूतेष्वलोलुप्त्वं मार्दवं ह्रीरचापलम् ॥
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Bedeutung¶
Gewaltlosigkeit, Wahrhaftigkeit, Zornlosigkeit, Entsagung, Friede, Nicht-Verleumdung; Mitgefühl mit allen Lebewesen, Genügsamkeit, Milde, Bescheidenheit, Standhaftigkeit.
Meaning of Words¶
अहिंसा | Ahimsā | |
Gewaltlosigkeit | ||
सत्यम् | Satyam | |
Wahrhaftigkeit | ||
अक्रोधः | Akrodhah | |
Zornlosigkeit | ||
त्यागः | Tyāgah | |
Entsagung, Verzicht | ||
शान्तिः | Shāntih | |
Friede, innere Ruhe | ||
अपैशुनम् | Apaishunam | |
Nicht-Verleumdung, Freundlichkeit (in der Rede) | ||
दया | Dayā | |
Mitgefühl, Barmherzigkeit | ||
भूतेषु | Bhūteshu | |
gegenüber allen Lebewesen | ||
अलोलुप्त्वम् | Aloluptvam | |
Nicht-Gier, Genügsamkeit | ||
मार्दवम् | Mārdavam | |
Milde, Sanftmut | ||
ह्रीः | Hrīh | |
Bescheidenheit, Schamgefühl (vor unrechten Taten) | ||
अचापलम् | Achāpalam | |
Standhaftigkeit, Nicht-Unbeständigkeit | ||